Damen schreiben mit Meisterschaft Clubgeschichte

Am letzten Spieltag der 2. Bundesliga Mitte sicherten sich die EGW-Damen auf dem heimischen Platz den Meistertitel und werden am 15.8. in München gegen den Meister der Gruppe Süd, GC Solitude Stuttgart, ein Entscheidungsspiel zum Aufstieg in die 1. Bundesliga bestreiten.
Diese Meisterschaft ist gleichzeitig der größte sportliche Erfolg in der 32jährigen Clubgeschichte.


Was nach dem hauchdünnen Aufstieg in die 2.Bundesliga vor 2 Jahren niemand für möglich gehalten hatte, der EGW ging als führendes und klar favorisiertes Team in den letzten Spieltag. Die ursprüngliche Vorgabe „Klassenerhalt“ war im Laufe der Saison peu á peu in „Meisterschaft“ umgewandelt worden.
Die jungen Damen um Captain Andrea Pfersdorf gingen wie immer hoch konzentriert und sehr engagiert in die Einzel und übernahmen nach 5 Stunden mit einem Vorsprung von 18 Schlägen die Führung vor dem GC Marienburg, dem man vor 2 Wochen beim dortigen Heimspiel noch hatte zum Sieg gratulieren müssen. Aus der geschlossenen Mannschaftsleistung ragte die 67er Runde (5 unter Par) von Sophie Hempel noch einmal hervor. Für Sophie war dies die beste je auf dem Hitscherhof gespielte Runde. Die 17jährige Maxime Holletschek zeigte mit einer Runde von 69 Schlägen, dass bei ihr auch bei noch den anstehenden deutschen Jugendmeisterschaften gerechnet werden muss. Katja Müller benötigte einen Schlag mehr, Inga Nahtz (73) und Marie Martin (74) blieben nur leicht über Platzstandard. Das Streichergebnis (75) von Patrizia Schäfer hätten die Gegner gern in die Wertung genommen.
Der Meister der letzten gespielten Saison 2019, GC Neuhof war zu diesem Zeitpunkt mit 31 Schlägen schon abgeschlagen. Der GC Kronberg stand mit 49 Schlägen Rückstand eigentlich schon als Absteiger fest und wird 2022 den GC Rheinhessen in die Regionalliga begleiten.
Vor Beginn der Vierer um 14:00 Uhr war ein leicht gebremster Optimismus zu spüren. In den Hinterköpfen wirkte sicher noch die Aufholjagd des GC Marienburg vom letzten Spieltag nach, die ja bekanntermaßen nach 17 Schlägen Vorsprung noch zu einer hauchdünnen „Niederlage“ geführt hatte. Das sollte sich nicht wiederholen und wiederholte sich auch nicht. Die Vierer mit Hempel/Müller, Holletschek/Martin und Schäfer/Baeck spielten routiniert bis brillant und bauten zur Freude der vielen Zuschauer den Vorsprung auf Verfolger Marienburg sogar noch um 5 Schläge aus. Der jüngste Vierer, Holletschek/Martin brachte mit 71 Schlägen das beste Ergebnis ins Clubhaus. Müller/Hempel steuerten 74 Schläge bei, die 80 Schläge von Schäfer/Baeck kamen nicht in die Wertung.

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